Wussten Sie, dass…

 

••• die Burganlage von Walle in der vorrömischen Eisenzeit (6. Jahrhundert vor Christus) die nördlichste Anlage dieser Zeitrechnung war?

 

••• das heutige Walle aus der mittelalterlichen Scheverlingenburg (urkundlich erstmalig 1091 erwähnt) entstand? Der Ortsname Walle beruht auf der alten Wallanlage, wonach die Bevölkerung „im Walle“ oder „auf dem Walle“ lebte.

 

••• in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von den Bewohnern der umliegenden Gemeinden unser Ort mit dem Spitznamen „Hundewalle“ belegt wurde? Wahrscheinlich deshalb, weil es in fast allen Häusern einen Hund gab. Dieser wurde oftmals als Zugtier für einen kleinen Wagen eingesetzt.

 

••• am 29. Februar 1944 bei einem Bombenangriff auf Walle ca. 1.500 Sprengbomben mit verheerenden Folgen abgeworfen wurden? 16 Menschen fanden den Tod, viele wurden verletzt oder verschüttet. Dieser Bombenangriff galt eigentlich der Stadt Braunschweig und ist wahrscheinlich auf Grund schlechter Sichtverhältnisse erfolgt. Auf einer Stele vor dem Eingang der Kirche wird der Opfer gedacht.

 

••• unser Dorf 1986 den ersten Platz beim Kreiswettbewerb

 

„Unser Dorf soll schöner werden“ errang? 1999 belegten wir bei diesem Wettbewerb den dritten Platz.

 

••• das „Spargeldorf“ Walle heute im Vergleich zu 1913 nur noch knapp 10% der Spargelanbaufläche aufweist (siehe Seite 5)?

 

 

••• der MTV Walle der älteste Sportverein (Gründung 1910) in der Gemeinde Schwülper ist? Mit rd. 600 Mitgliedern sind fast 43% der Einwohner Vereinsmitglieder. Er liegt damit weit über dem Landes- und Bundesdurchschnitt der deutschen Sportvereine.

 

••• Walle nur wenig nördlich vom Mittelpunkt der Bundesrepublik Deutschland liegt?

Für die Experten unter Ihnen hier die geographische Koordinaten:

Breite 52°20‘08.2“N (52.33562°)

Länge 10°27‘18.3“E (10.45508°)

 

••• In unserem Ort 1855 eine Ziegelei entstand, die aber 1938 abgerissen wurde?

Die Straße „Ziegeleiweg“ erinnert an diesen bemerkenswerten Vorgang und den ehemaligen Standort.

 

••• Walle 1950 nur 71 Wohngebäude hatte?

Erst durch den Zuzug von 250 Vertriebenen stieg die Zahl auf 144 (1968) und heute sind es rund 500 Gebäude.